Betonimprägnierung:

Für Betonimprägnierungen werden niedrigviskose Kunstharze verwendet. Je niedrigviskoser das Material der Imprägnierung ist, je besser dringt es in den Beton ein. Der Einsatz von Lösemitteln zur Verringerung der Viskosität hat den Nachteil, dass diese nach der Applikation wieder verdunsten und so feine Kapillaren hinterlassen. Für Imprägnierungen sollten nur reaktiv verdünnte Harze verwendet werden. Der Verbrauch liegt bei Imprägnierungen je nach Porosität des Betons zwischen 0,1 und 0,3 kg / m². Das Material darf dabei nicht zu dick aufgetragen werden um die Oberflächenbeschaffenheit nicht zu stark zu verändern. Bei Bodenimprägnierungen kann dies z.B. zum Verlust der Rutschfestigkeit führen.